Forschung zulasten unserer Mitlebewesen

Unmenschliche Verhaltensweisen der Pharma-Industrie

Schon seit vielen Jahren ist Würzburg so etwas wie das Zentrum der deutschen Tierversuchs-Industrie. Die Pharma-Lobby kämpft aktiv dafür, dass dies so bleibt. Das schlimme dabei: Viele Politiker und Entscheidungsträger konnten von der Industrie schon lange für ihren Zweck gewonnen werden. Damit gibt es in der Verwaltung kaum noch ehrliche Beamte, die für das richtige kämpfen. Wo aber liegt überhaupt das Problem bei Tierversuchen? Tatsache ist, dass wir Menschen es uns herausnehmen, andere Lebewesen für unser Wohl zu quälen und in vielen Fällen sogar umzubringen. Eingeschleuste Tierschützer haben dabei nachweisen können, dass Mäuse und andere Säugetiere sogar ganz ohne Grund gequält werden.

Breite Unterstützung durch Land, Bund und EU

Die Universität Würzburg ist federführend bei der Durchführung von Tierversuchen. Was ohnehin schon ein Skandal ist, wird noch weiter verschlimmert durch die Tatsache, dass all diese Dinge entscheidend von staatlichen Organisationen gefördert werden. Die Pharma-Lobby ist mittlerweile so stark, dass sie Politiker unterschiedlicher Ausrichtung auf ihrer Gehaltsliste stehen hat. Alleine das Zentrum, in dem die Forschungen angestellt werden, hat Insidern zufolge circa 25 Millionen Euro verschlungen. Mäuse sind nicht die einzigen Tiere, die darunter zu leiden haben. Auch Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und andernorts Hunde und Katzen sind betroffen. Es wird Zeit, dem skandalösen Treiben von Industrie, Forschung und Politik ein Ende zu bereiten.

Welche Alternativen zur Tierforschung es gibt:

  • Die sogenannte Forschung mit Zellkulturen hat sich zuletzt als eine echte Alternative herauskristallisiert und bedeutende Erfolge erzielen können.
  • Es existiert ein Forschungssektor, der explizit auf Versuche mit Tieren verzichtet, von der Politik bis dato aber noch nicht im erforderlichen Maße gefördert wird.
  • Ein Ende der Subventionen für Tierversuche könnte tatsächlich dazu führen, dass die Pharma-Unternehmen auf alternative Methoden umsteigen müssen.
  • Schon seit längerem existiert in der EU die Vorgabe für die Länder, auf Tierversuche zu verzichten. Proteste der Bürger könnten hier Wunder bewirken.